Zurück in Deutschland

Sonntag, 05.06.2016

Guten Abend liebe Lesergesellschaft,

als Abschluss möchte ich nur noch mitteilen, dass ich sehr gut nach wieder in Deutschland, Rottweil angekommen war! Abgeholt wurde ich von Mama, Papa, Stephan und meinem lieben Patenneffe "Don Emiliano". Zu Hause wurde man dann erstmal mit Kaffee und Kuchen, Suppe, Spargel und Kartoffeln und noch mehr Kaffee und Kuchen durchgefüttert wobei ich von meinen lieben Omas besucht wurde. (Den anderen Teil der Familie trifft man ja unweigerlich eh früher oder später mal im Hause an.)

Vielen Dank an alle, die hier fleßig meinen Blog mitverfolgt haben. Wirklich, ein sehr großes DANKESCHÖN!!! ?

Und ebenfalls danke an all die tollen Bekanntschaften, die ich machen durfte und die Freundschaften, die doch hoffentlich ein ganzes Leben halten werden ❤️

Viele liebe Grüße,

Eure Mona.

Final Countdown in Mexiko-Stadt

Donnerstag, 02.06.2016

Wow, jetzt ist es soweit. Gerade meine Sachen fertig gepackt (was viel Feinstarbeit benötigte, damit alles reinpasste), nutze ich jetzt die letzte Zeit um über die letzten paar Tage hier in Mexiko-Stadt zu berichten.

Da Stephan hier viele Kontakte hat, konnten wir die letzten paar Tage bei einer seinen Freunden übernachten, die glücklicherweise ziemlich zentral wohnt und zwei äußerst bequeme Sofas besitzt. Mit dieser Freundin Jackie und zwei weiteren mexikanischen Freunden schauten wir uns Sonntag das Schloss Chapultepec an, das im Westen von Mexiko-Stadt liegt. Dieses beherbigt zudem das Museum "Museo Nacional de Historia", das hauptsächlich über den mexikanisch-amerikanischen Krieg Mitte des 19 Jhr. berichtet.

Erstmal Am Schloss Chapultepec

So weit, so gut. Den Montag wollten wir wieder zu einem Museumstag werden lassen, bis wir nach 45 Minuten Metrofahren (was so eine übliche Fahrzeit ist, um in so einer großen Stadt wie Mexiko-Stadt von A nach B zu kommen) herausfanden, dass alle Museen Montags geschlossen haben. Alles klar, da wir ja etwas flexibel sind, stiegen wir somit auf den "Touri-Bus" um und genoßen somit eine kleine Stadtrundfahrt an jenem Tag.

Palacio de Bellas Artes Immer viel Polizeipräsenz

Dienstags fuhren wir morgens wieder mit dem Touri-Bus, diesmal jedoch eine andere Strecke, bei der man einigen Tempeln wie auch der zweitmeistbesuchten Kathedrale der Welt, der "Basilica de Guadalupe" einen Besuch abstattete. Den Mittag verwendeteten wir dann damit unser, von uns in Queretaro liegen gelassenes Gepäck, beim Büro vom Vater der mexikanischen Familie Panyaguas abzuholen, zu der ich am Anfang meines Aufenthalts hier in Mexiko fast gezogen wäre. Abends machte sich Stephan schließlich auf den Weg zum Flughafen, da er schon dienstags seinen Flug nach Hause, nach Österreich hatte.

Basilica de Guadalupe Viele Orgelspieler sind unterwegs

Mittwochs traf ich mich morgens mit Franzi Bayer (von meiner Uni aus Deutschland), da sie gerade auch zufällig in der Hauptstadt war und zusammen nahmen wir an zwei Free City Walking Touren teil, von der die letzte beim Frida Kahlo Museum endete. Derweil meldete sich Tenille bei mir, ob ich nicht Lust hätte heute abend etwas mit ihr zu unternehmen, da sie gerade wieder nach Mexiko fliegen würde. Wow, was für eine Überraschung, da ich doch dachte ich sehe sie erstmal nicht mehr wieder! Ursprünglich war nämlich ihr Plan gewesen erst am Freitag wieder von Kuba nach Mexiko zurückzufliegen; was sich wahrscheinlich auch nicht geändert hätte, wäre ihr Geld nicht knapp geworden oder wäre ihre amerikanische Kredikarte dort in Kuba akzeptiert worden. So gingen wir jedoch abends noch etwas trinken, wobei ich mich mit einem letzten mexikanischen Margerita stärkte.

An jeder Straßenecke Beim Frida Kahlo Museum Fridas Atelier Cathédrale Métropolitaine de Mexico bei Nacht

Jetzt in einer guten Stunde geht es zum Flughafen ab nach Hause nach Deutschland, was momentan noch etwas surreal wirkt. Ich hoffe doch, das Wetter ist nicht allzu schlecht dort...

Cienfuegos, Trinidad und Havanna

Sonntag, 29.05.2016

Unsere Fahrradtour endete schlussendlich mit einem Besuch der Höhle "Cueva de Palenque" und einem kleinem Spurt zu einem auf Kalkstein gehauenem riesigem Kunstwerk, besser bekannt unter dem Namen "Mural de la Prehistoria", wo auch ein kleiner Pool zur Abkühlung zu finden war. Anzumerken ist hierbei, dass der Pool um einiges interessanter war, da das Felsgemälde wie auf dem folgenden Bild zu sehen, leider nicht zu übertrieben schön war.

Mural de la Prehistoria Viele Kühe... wie auch schöne Häuser waren auf der Fahrradtour zu bestaunen.

Dienstag verbrachten wir dann hauptsächlich im Auto Richtung Cienfuego. Mit Auto meint man hier meistens einen Oldtimer, die privat wie auch zu 90% von den Kubanern eben als Taxi genutzt werden. Am Ziel angekommen, spazierten wir nur noch etwas in der Stadt und entspannten am Abend nach einem spektakulären Sonnuntergang bei Gewitter im neuen Hause.

Eines unserer Classic Taxis Sonnenuntergang in CienfuegosObstverkäufer in Cienfuegos

Mittwoch nochmals schnell die Stadt besichtigt, suchten wir uns eine weitere Mitfahrgelegenheit nach Trinidad, wo wir auf unsere zwei ehemaligen Mitstudenten Tina (Österreicherin) und Tenille (Australierin) treffen sollten. Mit denen zwei hatten wir nämlich zusammen die dortige Unterkunft gebucht und durch Zufall trafen wir auch zeitgleich im "Casa Particular" (so heißen die dortigen Pensionen) an. Den restlichen MIttwoch bis Donnerstag chillten wir meistens am direkt am Casa anliegenden Strand und machten uns erst nachmittags auf ins Zentrum von Trinidad. Zu Recht ist die Stadt Weltkulturerbe; sie ist wirklich wunderschön, sehr touristisch mit vielen Souvenirläden und abends einem reichen Angebot an kubanischer Livemusik, die in so gut wie jedem Restaurant oder Bar zu finden ist. Wir blieben dabei abends auf einer Dachterasse hängen, wo wir noch ein paar Mojitos schlürften und so den letzten Abend mit Tenille, mit der ich während der Unitage wirklich immer sehr viel zu tun hatte und die mir richtig ans Herz gewachsen ist, zelebrierten. Aber da wir schon ausgemacht haben, dass ich sie im kommenden Jahr besuchen werde, werde ich sie hoffentlich nicht allzu lange vermissen. 

Straßen in Trinidad Tenille, Tina, Stephan und ich Souvenirstände Musiker auf der Straße

Freitags organisierten Stephan und ich uns ein Taxi zurück nach Havanna, da es schließlich bald schon Zeit war, nach Mexiko zurückzureisen. Hier entdeckten wir jedoch auch noch einiges an Kultur, angefangen bei einer Zigarrenfabrik über einen Besuch des "Museo de la Revolucion" bis hin zur Altstadt Havannas, die wirklich einiges an schönen Plätzen und Kirchen zu bieten hatte. Nur das Muesum war etwas enttäuschend, da es weniger Informationsbestand sondern mehr Propagandawerbung bot. Aber kann man vielleicht auch nicht anders erwarten in einem kommunistischen Land wie Kuba... 

Flohmarkt in Havanna

Samstags statteten wir der Altstadt ein letztes Mal einen Besuch ab bevor es dann wieder Richtung Flughafen und zurück nach Mexiko-Stadt ging. 

Alles in allem will ich dabei noch hinzufügen, dass Kuba wirklich ein interessantes und wunderschönes Land ist und ich nur jedem empfehlen kann, dieses zu besuchen!!! Allein zum Reisen gehört es definitiv zu meinen absoluten Lieblingsländern, wenn nicht sogar bisher DAS Lieblingsland smile Eine Woche mit kaum Internet und fast nur regionalen Produkten, viel Natur, Rum und Zigarren ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert, die man so schnell wohl nicht vergessen wird. 

Jetzt bin ich mal gespannt was die letzten paar Tage in Mexiko-Stadt noch so bringen, ich werde natürlich berichten!

Kuba: Zigarren und Oldtimer

Montag, 23.05.2016

Samstags ging schliesslich unser Flug ins ersehnte Land Kuba. Trotz Nebensaison waren leider viele Touristen unterwegs, wodurch sich erstmal eine lange Schlange an der Wechselstube ergab. Hier wurden wir jedoch ziemlich schnell von einem Einheimischen erloest, der uns gleich mit in die Stadt nahm, uns zu einer weniger besuchten Wechselstube brachte und uns half eine Bleibe fuer die erste Nacht zu finden. (Fuer alle anderen Naechte hatten wir schon im Voraus gebucht, nur fuer die erste Nacht in Havanna gab es da Probleme.) Okay, da es hier schwierig ist Internetzugang zu bekommen was uns die Wohnungssuche ebenfalls um einiges erleichtert haette, hatten wir somit wieder ziemlich viel Glueck. Und was ich gleich noch hinzufuegen moechte: bisher waren echt ALLE kubanischen Bekanntschaften wirklich nett und halfen uns wo sie konnten.

 Zwischen Che und Camilo

Gut, sich in dem Casa Participal (funktioniert wie eine Pension) eingerichtet, erkundeten wir zum ersten Mal die Hauptstadt Kubas, Havanna. Und es sind einfach wahnsinnig viele Oldtimer auf den Strassen, das muss ma nschon sagen. Haette ich in diesem Ausmass nicht erwartet. Abends trank man noch den ersten Mojito, ein Nationalgetraenk Kubas. Sonntag morgen organisierten wir uns gleich mal ein "Oldtimer-Taxi", um noch einen etwas bequemeren Ueberblick ueber die Stadt zu bekommen und circa 2 Stunden spaeter, nahmen wir ein "Collectivo" um zur naechsten Stadt Valle Vinales zu kommen.

Unterwegs im Oldtimer-Taxi

Diese liegt etwa zwei Stunden von Havanna entfernt, leider nicht am Strand, dafuer aber in einem quasi gruenen Paradis mit vielen Farmen, Huehnern und Pferden auf den Strassen. Deswegen bat sich noch am selben Tag ein Ausritt an, wobei wir zuerst selbstprodzierte und zu 100% organische Zigarren testen durften, einiges wissenswertes ueber dessen Herstellung erfahren durften und am Ende mit den Pferden fuer 2-3 Stunden ins Gruen ausritten. Dabei gab es noch einen Stopp bei einer Kaffee- und Rumproduktion (alles wieder 100% bio), einen Stopp bei einem See zum Baden und einen bei einem "Mirador" (dt.: Aussichtspunkt), von wo man aus wieder einen genialen Ausblick auf die Landschaft hatte. Abends von der Maria Elena, in deren Pension wir diesmal verkoestigt wurden, goennte man sich schliesslich noch einen Abend entspannt im Schaukelstuhl auf dem Balkon mit Lesen.

Casa Particular in Valle Vinales Auf der Zigarrenfarm Ananas-Zeit <3

Heute wollen wir es nach so einem abenteuerlichen Tag erstmal wieder ruhiger angehen, weswegen wir nur Fahrraeder mieteten mit denen wir jetzt dann bald die Stadt erkundigen. Beziehungsweise der erste Halt war jetzt hier das Internetcafe um doch mal ein Lebenszeichen (vor allem an meine Eltern) von mir zu geben.

Policia und co.

Freitag, 20.05.2016

Zwar ist erst ein Tag seit meinem letzten Eintrag vergangen, muss doch schon wieder ein neuer her. 

Gestern endete der Tag mit einem Besuch des viel gelobten Restaurants "Chaya Maya" (nebenbei: Chaya ist ein spinatähnliches Gemüse das nur in Yucatán zu finden ist), wobei ich das Essen dort eher als weniger gut empfand, dafür war jedoch das folgende mexikanische Tanz- und Gesangsfestival mitten auf dem Hauptplatz umso interessanter!

Heute früh packten wir dann den Rückweg nach Cancún an, der sich als "spannender" erweisen sollte als gedacht. Nach circa drei Stunden Fahrt platzte uns nämlich der Vorderreifen unseres Chevrolets, weshalb ich etwas geschockt erstmal am Seitenstreifen parkte. Glücklicherweise wusste Stephan wie man Reifen wechselt, da ich selbst nämlich (was wohl etwas peinlich ist), null Ahnung hatte. Somit spielte ich nur Assistentin, was aber auch schon anstrengend genug war unter der 40 Grad heißen Sonne ? Aber lernte durch "Learning by Seeing" alles um im nächsten Fall selbst den Autoreifen zu ersetzen ?

Somit konnte der Road Trip wieder fortgeführt werden. Zumindest für 30 Minuten, da wir dann von der Polizei angehalten wurden. Zur Anklage stand, dass der Fahrer nicht angeschnallt war (dem war auch nichts entgegenzusetzen, P.S. ich war Beifahrer) und die zu hohe Geschwindigkeit, die sie neuerdings wohl durch reinen Blickkontakt erkennen konnten, da keine Geschwindigkeitsmesser zu sehen waren. Zudem muss dieser noch sehr präzise gewesen sein, da wir gerade mal 70 anstatt 60 km/h fuhren. Na gut, um unnötigen Stress zu vermeiden, willigten wir gegen Endes ein das auf 25€ heruntergehandelte (korruptionsunterstützende) Gut sofort bar zu bezahlen anstatt die ursprünglich 100€ bis zum nächsten Tag auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. 

Playa Delfines

Da wir, in Cancún angekommen, den neuen Reifen dann noch ersetzen mussten, war der Autoverleih im Endeffekt etwas teurer als erwartet...aber dafür wohl auch um einige Erfahrungen reicher ? Später besuchten wir schließlich noch einen der zahlreichen wunderschönen Strände, nämlich den Playa Delfino und sammelten noch einige Infos für die kommende Woche in Kuba, wohin wir morgen fliegen werden ?

Mérida, Hauptstadt Yucatáns

Donnerstag, 19.05.2016

Die letzten zwei Tage liefen vergleichsweise weniger spannend ab. Den Mittwoch machten wir zu einem Ruhetag, heißt erstmal ausschlafen und dann an den Pool, den es direkt im Hostel gibt. Dabei trafen wir zwei Engländer und meine ehemalige französische WG-Mitbewohnerin Justin von meiner Uni in Querétaro! Zufälle gibt's, Wahnsinn. Okay, mittags sind wir mit unserem kleinen Chevrolet doch noch ins Zentrum zum Markt gefahren um Gemüse und Nudeln für das Abendessen einzukaufen, was sich im Nachhinein als aufwendiger erwies als gedacht. Gerade als wir den Markt verlassen wollten, fing es nämlich heftig an zu stürmen. Für circa eine Stunde lang Regen, in der absolut keine Menschen mehr auf der Straße zu sehen waren. Gut, nachdem die Straße somit überflutet war, hatten wir nach erfolgreichem Wiederauffinden des Autos eine interessante Autofahrt zurück zum Hostel durch allerlei "Pfützen". Abends dann das Kino nebenan (Captain America - Civil Wars) besucht, war der Tag schon wieder vorbei. 

überflutete Straßen Schatten für jedermann

Heute nahmen wir morgens an einer "City-Tour" teil, die kurz aber sehr informativ war, da man die wichtigsten Gebäude Meridas innerhalb einer guten Stunde gezeigt bekam. Danach noch etwas selbst herumgebummelt, ging es nach einem leckeren "Chilli-Eis" noch weiter zu dem "Gran Museo del Mundo Maya", ein supermodernes und großes Museum, das nicht nur über die Welt der Maya berichtet, sondern auch über die Entstehung der Erde.

Plaza de la Independencia   Palacio de Gobierno Straßen von MéridaMein erstes Chilli-Eis!!

Isla Mujeres, Chichen Itza

Dienstag, 17.05.2016

Da so viel immer passiert, muss ich doch schon wieder einen neuen Blogeintrag schreiben. 

Auf dem Weg zur Isla Mujeres

Gestern verließen wir frühs Tulum und machten uns auf den Weg nach Cancún, wo wir eine Tour zur Isla Mujeres, die circa 13km vom Festland entfernt liegt, machten. Hier meldeten wir uns für eine Tour an, die Schnorcheln, "Fotoshooting" mit einem Hai und den Besuch eines Schiffsfriedhofs beinhalten sollte. So da die Tour auch schon in 5 Minuten starten sollte, schlossen Stephan und ich uns den umliegenden Menschen an und maschierten auf ein etwas größeres, modernes Boot, wo wir uns alle die Schuhe ausziehen mussten und die ersten Biere ausgeschenkt wurden...hmh, das war schon etwas seltsam. Egal, das Boot schipperte los und Partymusik setzte ein. Dies ging solange gut bis ein Security-Mann auf uns zukam und uns auf unsere fehlenden Neonarmbänder hinwies. Äh, ja, die hatten wir iwie nicht bekommen ?  Hmh, haben wir für eine Tour mit Schnorcheln bezahlt? Ja! Gut, die mache nicht er, sondern ein Kollege. Alles klar, sind also auf dem falschen Boot gelandet. Sch****. Lösung? Er lässt uns jetzt am nächsten Hafen raus, seine Gruppe geht dann zum legendären "Iceclub" und wir können uns ein Taxi zurücknehmen. Das hat ja alles mal toll funktioniert ? Gut, also am Hafen angekommen, Taxi zurückgenommen, gelangten wir nach einer Stunde wieder zum Anfang zurück. Hier wurden wir auch fast schon als vermisst gemeldet und unser ursprünglicher Guide bugsierte uns sofort zur nächsten Tour, die glücklicherweise sofort begann! Soviel Glück gehörte eigentlich verboten ?  Die Stunde die wir durch den falschen (aber gratis) Bootstrip verplempert hatten, war nämlich die einzige Pufferstunde die wir zur Verfügung hatten. Somit gingen wir unseren zweiten Versuch an, der sich dann auch echt lohnte, da vor allem das Schnorcheln beeindruckend war.

Fische schauen :) Shooting mit einem Ammenhai

Dienstags packten wir gegen 7.30 Uhr unsere Siebensachen und fuhren mit unserem am Tag zuvor ausgeliehen Leihauto Richting Chichen Itza, das so etwa 3 Stunden mit Pause von Cancún entfernt liegt. Chichen Itza ist eine mexikanische Ruinenstätte, gehört seit 1988 zu den Weltwundern und wurde zwischen dem 8. Jahrhundert und dem 11. Jahrhundert von den Mayas erbaut. Für dieses Kulturerlebnis engagierten wir einen Guide der uns nähere Informationen zu den Gebäuden gab, was wirklich sehr interessant war (das Wetter war soooo heiß). Um danach noch eine kleine Abkühlung zu bekommen, schauten wir nach Chichen Itza bei einer Cenote (eine Art "Kalksteinhöhle, die mit Süßwasser gefüllt ist) vorbei. Anschließend ging es mit dem Auto weiter bis nach Mérida, wo wir die nächsten zwei Tage doch hoffentlich weitere Abenteuer erleben werden :)

Templo de los Guerreros El Castillo

Grutas de San Miguel, Playa del Carmen und Tulum

Sonntag, 15.05.2016

Nachdem Mittwochs noch kräftig der Abschluss gefeiert wurde, mieteten Robin, Elli und ich am nächsten Morgen ein Auto um noch einen Abstecher zu den Grutas de San Miguel zu machen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten die Autovermietung zu finden, düsten wir aber dann auch schon (ich am Steuer ?) los. Die Grutas bestanden aus drei verschiedenen "Swimmingpools" die alle von warmen bis sehr heißen Quellen gespeist wurden. Einer der Pools befand sich direkt in einer Höhle, das dadurch ein ziemliches Highlight war. Abends wurde ich zum Abschluss nochmals von meiner mexikanischen Familie, den Panyaguas zum Essen eingeladen. Hierauf folgte noch mit einigen anderen internationalen Studenten ein letzter Abend im Bambaata, das Donnerstags öfters von uns besucht wurden war. Freitag schließlich noch die letzten Kleider in den Rucksack gepackt, wurden mein Reisepartner Stephan aus Österreich alias "México" und ich von dem Diener der Panyaguas zum Flughafen in Queretaro chauffiert, dessen Service sie mir am Abend zuvor netterweise angeboten haben. Somit starteten wir unseren ersten Flug und zwar nach Cancún, Yucatan.

Playa del Carmen    Mein Reisepartner

An diesem Partyort verweilten wir jedoch nicht lange, sondern nahmen sofort den Bus weiter zu Playa del Carmen, wo wir den Abend ganz relaxt bei gutem Essen am Strand ausklingen ließen. Samstags hatte ich erstmal etwas Schlaf-Nachholbedarf, worauf wir es aber nachmittags doch noch für zwei Stunden schafften an den Strand. Abends fuhren wir darauf im Bus weiter nach Tulum. Hier schauten wir uns etwas die Stadt an und verkosteten die dort sehr angepriesen Garnelen und etwas Fisch.

Unser Hostel in Tulum Und es war wirklich ein

Sonntags stand man dann um 8 Uhr in der Früh auf, um die sehr bekannten circa 1000 Jahre alten Maya-Ruinen von Tulum zu besichtigen. Eins der Höhepunkte war dabei wohl das "Castillo", das das größte Gebäude in der Ruinenanlage war. Hierzu liehen wir uns Fahrräder aus, da diese direkt am Strand gelegen Ruinen gerade einmal 3-4 Kilometer von unserem Hostel entfernt lagen.

Leogan an den Maya-Ruinen Das  

Gesagt, getan, danach ging es wieder an den Strand, wo noch eine Bootstour inklusive Schnorcheln angesagt war. Somit war der Tag dann auch schon wieder zu Ende beziehungsweise endet gerade mit einem mexikanischen "Pulque" und einem hoffentlich anschließend gutem Essen im noch zu wählendem Restaurant.

Auf zur Bootstour   

Entonces, viele liebe sonnige Grüße!!! 

**Bungee Jumping**

Mittwoch, 11.05.2016

Juhuuu, da jetzt heute endlich das letzte Final Exam geschrieben ist, ich somit komplett mit der Uni hier durch bin und mich endlich aufs Reisen konzentrieren kann, finde ich doch gleich noch etwas Zeit um vom letzten Wochenende zu berichten. Beziehungsweise vom letzten Sonntag, da ansonsten nicht viel spektakuläres geschehen ist.

Bungee-Team :)

Elli und ich haben es nämlich endlich geschafft, einen Bungee Jump zu organisieren! Zwar war er jetzt nicht so extrem hoch (nur 35m), aber arg viel mehr darf man sich von einem knapp 30€ Trip auch wohl nicht erhoffen...und für den Anfang, erstmal ausreichend! Sonntags 7.15 Uhr trafen wir uns mit der anderen Deutschen Franzi und sieben weiteren Mexikanern (von denen der letzte dank mexikanischer Pünktlichkeit eine Stunde zu spät erschien) im Office, das die Tour leiten sollte. Worauf erstmal ein eineinhalbstündiger Roadtrip (mit kleiner Frühstückspause für genügend Tacos) in die Sierra Gorda folgte. Hier warteten wir alle schon ganz nervös bis die Brücke, von der wir springen sollten, auch prepariert war. Und 30 Minuten später war es dann auch schon so weit... der erste Mexikaner, Alex Sanchéz, durfte den ersten Sprung wagen. Und dann sprang der zweite, dritte, vierte, fünfte.... bis schließlich nur noch Elli und ich übrig waren. Somit ging es auf die Brücke, nochmals alle Sicherheitsvorkehrungen überprüft und ich durfte über das Geländer klettern. Hier ließ ich mir dann auch gar nicht viel Zeit aus Angst, dann doch nicht zu springen und mit Köpfer ging es dann in die Schlucht hinunter. Und ich muss sagen, der Sprung war einfach mega schnell vorbei und hat auch irgendwie Spaß gemacht... und mich nachdenklich, ob in naher oder ferner Zukunft nicht noch ein Sprung von höherer Höhe vonnöten ist. smile

Franzi kurz vor dem Sprung  Jetzt geht's los!!! Ellis zauberhafter Sprung

Alles in allem war es nochmal ein guter Adrenalinkick vor den letzten Prüfungen gewesen cool

Mariachi, Piñata und mehr

Sonntag, 24.04.2016

Dieses Wochenede waren wir nicht reisen, sondern in Querétaro. Freitag abend holte ich mit Tenille und Elli noch mein Geburtstagsessen nach, wir waren bei einem Italiener und da wir für danach nicht wirklich was geplant hatten, war ich etwas müde und stellte mir meinen zukünftigen Abend eigentlich ganz entspannt in meinem Bett vor... doch nichts da! Trotz meines erbitterten Widerstandes bekamen mich Tenille und Elli schließlich doch noch für "ein Bier" in ihr Haus, wo - wirklich total unerwartet - eine Mariachi-Band auf mich wartete!

Selbstgeplante Feier letzten Dienstag

"Surprise, surprise!!" Zusätzlich zu meiner selbst geplanten Geburtstagsfeier am Dienstag zuvor, gab es somit wohl noch eine Überraschungsfeier (die erste in meinem Leben!!). Nachdem ich mir einige Lieder von der typisch mexikanischen Mariachi-Band aussuchen durfte, mit unter am bekanntesten wahrscheinlich "Besame mucho" oder "Cielito lindo", erwartete mich ein riesiger Schokoschokokuchen mit 22 Kerzen (haha Alex glaubt wohl immer noch, dass ich 1994 bin...). Entgegen der mexikanischen Tradition wurde mein Gesicht nicht in den Kuchen gedrückt, sondern zum Glück nur mit der Schokoladenglasur verziert. Daraufhin durfte ich ins Haus, in dem alles voller bunter Luftballons und Konfetti war. Nachdem der Kuchen verteilt wurde, ging es nochmal auf die Terrasse, wo wir unter anderem mit den Ballons eine Art "Volleyball" und mit Bier Flunkyball spielten. Doch nein, die Überraschungen sollten noch kein Ende haben. Etwa 30 Minuten später wurde ich mit einer selbstgebastelten Piñata überrumpelt, die ich mit verbundenen Augen und einem Besenstil (den ich aus lauter Übermut leider kurz darauf zertstört hatte) innerhalb einer Rekordzeit von 3 Sekunden zerbrach. Heraus kamen Süßigkeiten, wie viele bunte Smarties und weitere unbekannte mexikanischen Bonbons und Schokoladenarten. Mit guter Musik und später noch einer Jamsession, ging dann meine zweite Geburtstagsfeier zu Ende. Hier nochmal: ein großes Dankeschön an alle, die das vorbereitet hatten! Es war wirklich 1A!!! smile

Leider habe ich kaum Bilder...

Schokokuchen

 

Samstags besuchten wir nach einem "Geburtstagsfrühstück" ein in Querétaro stattfindendes "Festival ausländischer Gemeinschaften". Hier gab es Speisen, Kleider und Souvenirs aus vielen unterschiedlichen Ländern. Unter anderem war auch Deutschland und die Schweiz vertreten, wo Elena und ich uns gleich mal eine Brezel und Kartoffeln mit Raclettkäse sicherten. Ein bisschen vermissen wir ja schon das deutsche Brot und den guten Käse...

Geburtstagsfrühstück

Die Franzosen kleine Souvenirs BREZEL Auch die Irländer waren vertreten

Sonntags machten wir einen Ausflug ins Kino, ansonsten wurde viel geschlafen und ein Elektro-Projekt für die Uni fertig gestellt. Der zweieinhalb-wöchige Unicountdown läuft... dann geht es nur noch reisen cool

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.